Unsere Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) sowie unsere sozialen Sicherungssysteme wurden für eine Gesellschaft entworfen, die so nicht mehr existiert. Daher besteht nicht das Ziel darin, Menschen auszuschliessen; vielmehr müssen wir uns fragen: Wie sichern wir unseren Wohlstand sowie unsere AHV und unser Gesundheitswesen für zukünftige Generationen? Viele Branchen haben bereits jetzt Schwierigkeiten mit dem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften; ohne ausländische Arbeitnehmer könnten viele Sektoren wie Gesundheitswesen, Pflege, Industrie, Landwirtschaft und Gastronomie nicht mehr funktionieren. Zahlreiche Migranten leisten dabei täglich bedeutende Beiträge.
Gleichzeitig muss auch die Schweiz ihre eigenen Herausforderungen angehen. Diese Situation könnte dazu führen, dass jedes Jahr viele junge Menschen den Numerus Clausus durchlaufen müssen; dies geschieht trotz des Bedarfs an internationalen Ärzten neben ihnen. Um den Fachkräftemangel nachhaltig zu bekämpfen, ist es entscheidend, zusätzliche Studien- und Ausbildungsplätze zu schaffen sowie berufliche Ausbildungswege zu verbessern und Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren. Der Wohnungsmarkt benötigt ebenfalls effektive Lösungen: Steigende Mieten können nicht durch Isolation gelöst werden; stattdessen erfordert es den Bau von erschwinglicheren Wohnungen sowie angemessene Betreuungseinrichtungen für Kinder.
Viele Eltern wünschen sich eine berufliche Tätigkeit merken jedoch schnell, wie kostspielig Kinderbetreuung sein kann. Familienunterstützung stärkt sowohl den Arbeitsmarkt als auch soziale Sicherheitssysteme. Zudem spielt die Schweiz eine zentrale Rolle in Europa: Gute Beziehungen zu unseren Nachbarn sowie Zusammenarbeit in Handel, Bildung und Forschung fördern unseren Wohlstand erheblich. Die bilateralen Abkommen schaffen Arbeitsplätze sowie Innovationen und tragen zur wirtschaftlichen Stabilität bei.
Erfolgreiche Politik beruht auf Zusammenarbeit und Partnerschaft – nicht auf Isolation. Wenn es um Migration geht, sollten wir auch deren Ursachen betrachten: Krieg, Gewalt oder wirtschaftliche Not treiben viele Menschen aus ihrer Heimat heraus. Daher muss sich die Schweiz als Friedensförderer positionieren und Entwicklungsstaaten Unterstützung bieten hinsichtlich Beschäftigungsmöglichkeiten sowie Bildungsperspektiven – dies ist langfristig nachhaltiger als jede isolierende Politik.
Ich halte es für äusserst problematisch bezüglich des sozialen Zusammenhalts im Hinblick auf aktuelle Abstimmungsthemen anzumerken: Ja, es gibt Herausforderungen bei Integration oder Wohnungsbau; diese sollten jedoch im Mittelpunkt der Diskussion stehen statt Migranten als Sündenböcke heranzuziehen – dies löst kein Problem! Viele Personen mit Migrationshintergrund tragen aktiv zu unseren Krankenhäusern bzw Schulen bei oder engagieren sich in der Gesellschaft; sie zahlen Steuern und übernehmen Verantwortung in verschiedenen Bereichen.
Wenn politische Kampagnen weiterhin „Ausländer“ als
Hauptursache aller Probleme darstellen wird Vorurteile schüren sowie soziale
Spannungen erzeugen! Die Stärke der Schweiz bestand stets darin Brücken
zwischen verschiedenen Gruppen zu bauen statt diese gegeneinander auszuspielen
– das soll auch künftig so bleiben! Planung & Innovation samt
internationaler Kooperation sichern unsere Zukunft eher als kurzfristige Massnahmen
gegen „Isolation“.
Wir benötigen eine langfristige Strategie bezüglich AHV
ebenso wie ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte; zudem müssen Wohnungen
bezahlbarer werden & genügend Betreuungsplätze geschaffen werden! Auch
starke Beziehungen innerhalb Europas sind wichtig für ein konstruktives Handeln
basierend auf Lösungsorientierung statt Spaltung oder Angstpolitik!
Daher lehne ich am 14.Juni entschieden gegen jene
Nachhaltigkeitsinitiative ab - zum Wohle einer zukunftsgerichteten Schweiz
welche ihr Schicksal aktiv gestaltet statt daran festzuhalten aus Furcht!
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